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Um die Osterzeit
erreichte uns der Anruf einer Spaziergängerin die einen grausigen
Fund gemacht hatte. Auf einem gemütlichen Sonntagsausflug entdeckte
sie einen Käfig im Gebüsch am Waldrand auf dem Spazierweg
nach Beilstein (bei Görisried). |
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Besorgt und Böses ahnend nahm sie das fast noch neue Nagerzuhause unter die Lupe. Ihr Verdacht bestätigte sich. Wir machten uns also auf den Weg zu der Fundstelle um den Käfig genauer unter die Lupe zu nehmen und nach Hinweisen zu suchen. Beim Öffnen des Holzschlafhäuschens bot sich uns ein grausames Bild. Die dazugehörigen Nager waren mit dem Käfig bereits vor längerer Zeit dort ihrem Schicksal überlassen worden. Und das in der Winterzeit. Bereits teilweise skelletiert konnte man dennoch gut erkennen, dass es sich um zwei junge Degus gehandelt hatte. Ob die armen Tiere nun verhungert oder erfroren sind, spielt keine allzu große Rolle mehr. Fest steht wieder einmal, dass diese Lebewesen leichtsinnig als Spielzeug angeschafft wurden, um dann genauso verantwortungslos einem grausamen und langwierigen Tod auszusetzen. Wir bitten nun um Ihre Mithilfe. Wir suchen den Besitzer dieser beiden jungen Degus, die wahrscheinlich um die Weihnachtszeit ihrem tödlichen Halter anvertraut wurden. Der Käfig ist eigentlich ein handelsüblicher Hamsterkäfig, mit einer gelben Plastikzwischendecke, einem grauen Spielrohr und einer neongrünen Unterschale. Das Schlafhaus war ein relativ großes Holzhäuschen und der Futtertrog war rechteckig aus Holz. Wer kennt den ehemaligen Besitzer oder hat selbst einmal diese Tiere besessen? Und wieder einmal muss der Aufruf lauter denn je sein: Seien Sie so vernünftig und verschenken Sie keiner Lebewesen zu Weihnachten. Auch gerade bei Nagern gibt es viele Fehlgriffe, da sie sich nur sehr selten als Gefährten für Kinder eignen. |
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Sollten Sie ein Tier verschenkt oder geschenkt bekommen haben und es nicht behalten können, dann haben Sie wenigstens den Mut und die Courage und fahren sie Ihre Schutzbefohlenen in das nächste Tierheim oder in eine Auffangstation. Überlassen Sie die hilflosen Tiere nicht einfach einem grausamen Schicksal, dass Sie aus Verantwortungslosigkeit bestimmt haben. Denn Sie machen sich auch damit strafbar! | |