Statistik im Vergleich |
| Hier möchten wir
Ihnen mal die Möglichkeit geben, sich einen Überblick über
die "Durchgangszahlen" in unserem Tierheim zu verschaffen. Diese
Zahlen setzen sich aus den Tieren zusammen, die in unserem Heim als Fund-
und Abgabetiere untergebracht waren und aus den Pflegetieren, die nur vorübergehend
für bestimmte Zeit bei uns waren.
Zusätzlich muss man natürlich die Tiere berücksichtigen, die aus dem Bestand des Vorjahres mit in das neue Jahr übernommen wurden. Gerade bei den Hunden schlagen hier leider die "Langzeitinsassen" mit teils jahrelangen Aufenthaltszeiten zu Buche. Bei den Wildtieren, die unter Kleintieren miterfasst werden, muß man selbstverständlich von der teilweisen Weitergabe an Fachpflegestellen oder von Wieder-Auswilderung ausgehen. Zu beachten ist auch, dass wir uns in den letzten Jahren sozusagen aus der Not heraus auf die Direktvermittlung spezialisiert haben, d.h. viele Tiere durchlaufen unser Haus nur zu Vermittlungsgesprächen, werden telefonisch erfasst und der entsprechende Interessent direkt an die bisherigen Besitzer weitergeleitet. Ein zeitraubender Aufwand, der nicht im Bestand erfasst ist, unseren Schützlingen aber unnötige Heimaufenthalte erspart. Und es funktioniert! Zu bedenken sei noch für den, der die nachfolgende Aufstellung aufmerksam liest, dass all diese Tiere von nur drei Teilzeitkräften, einem Azubi und einer Aushilfe betreut werden. 7 Tag die Woche, 365 Tage im Jahr. Nur der Hilfe von 2 unermüdlichen Ehrenamtlichen, die seit Jahren zusammen mit uns kämpfen, ist es zu verdanken, dass dieses Pensum überhaupt bewältigt werden kann. |
Jahr |
1997 |
1998 |
1999 |
2000 |
2001 |
2002 |
2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 bis 01.07 |
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Gesamtzahl |
Hunde |
78 |
99 |
102 |
83 |
58 |
57 |
118 |
89 |
103 |
83 |
168 |
204 |
146 289 121 |
256 275 102 |
160 |
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Insgesamt betreut |
381 |
320 |
442 |
396 |
342 |
325 |
396 |
406 |
467 |
380 |
560 |
596 |
556 |
633 |
359 |
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Statistik
Entwicklung der letzten zehn Jahre

Deutlich sichtbar durch die türkisfarbenen Balken wird anhand der oberen Statistik, dass die Belegung in unserem Haus in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Bei den Kleintieren sind noch die aufgenommenen Wildtiere beinhaltet. Der unteren Tabelle können Sie die genauen Zahlen der Tiere entnehmen, die in den letzten zehn Jahren in unserem Haus aufgenommen wurden. Für 2011 haben wir schon einmal eine Zwischenbilanz zum 01.Juli. gezogen. Da die Kapazität mit diesen Belegungszahlen ihre maximale Auslastung erreicht hat, wissen wir nicht, wie es weiter gehen soll, falls die Zugänge weiterhin zunehmen. Bereits jetzt arbeiten wir mit den benachbarten Tierheimen zusammen, wo wir alle versuchen uns bei Engpässen gegenseitig auszuhelfen. Ohne diese Kooperation wären unsere Tierheime im Umkreis oft nicht in der Lage, in Not geratenen Tieren zu helfen. Verschlechtert wird die Situation durch die mangelnde Bereitschaft zur Unterstützung vieler Gemeinden. Einige Bürgermeister hätten ihre ganz eigene Methode sich dem „Fundtierproblem“ zu entledigen. Hier ist die Politik gefragt, der Landkreis muss endlich die Verordnungen des Landtages umsetzen und seine Bürgermeister und Bürger zur Verantwortung zwingen. Nur so kann weiterhin die kostendeckende Versorgung der heimatlosen, kranken und überflüssigen Tiere gedeckt werden. Auch SIE können helfen: Sprechen Sie ihren Gemeinderat, Bürgermeister oder Stadtrat an! Einige Gemeinden arbeiten reibungslos und eng mit uns zusammen, doch der Großteil weigert sich strickt. Fragen Sie nach, warum Verordnungen einfach ignoriert werden und Lebewesen sich selbst und ihrem Schicksal überlassen werden. Denn sind es nicht die Räte und Bürgermeister, die im Auftrag der Bürger handeln sollen? Oder war es doch umgekehrt? Fragen Sie nach! |