Liebe Tierfreundinnen,
liebe Tierfreunde,


In den vergangenen Jahren musste das Tierheim Marktoberdorf im Schnitt 900 Tieren im Jahr Unterschlupf gewähren, was unsere Belegungszahlen zu den früheren Jahren absolut sprengt. Besondere Sorgen bereitet uns die Flut der Katzen und Kleintiere. Es ist aber leider nicht nur die Frage über die natürlich begrenzte Unterbringungsmöglichkeit in unserem Tierheim, sondern es geht auch um die finanzielle Belastung. Trotzdem  war es auch dringend erforderlich Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten zu verrichten, was uns leider immer wieder ein großes Loch in unsere Finanzen reist – wir hoffen auf Ihre Hilfe!
Leider wird aber auch die Vermittlung von Tieren immer schwieriger. Werden oft aus finanziellen Gründen Tiere im Tierheim abgegeben, wird es ebenfalls erheblich schwieriger für Tiere ein neues Zuhause zu finden. Eine schlimme Entwicklung zeichnet sich landesweit ab, verlangen doch zunehmend Gemeinden Hundesteuern bis zu 3000 € pro Jahr für sog. Listenhunde, trotz Wesenstest was für viele Tierfreunde nicht zu verkraften ist.

Ein weiteres, seit Jahren bekanntes und immer wieder darauf hingewiesenes Problem stellt die unkontrollierte Vermehrung von freilaufenden Katzen dar. In manchen Städten wurde für diese "Freigänger" eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht verfügt. Wie das allerdings im ländlichen Bereich umgesetzt werden kann, ist noch völlig offen. Eines ist aber auch klar: Die Tierschutzvereine haben nicht die Mittel alle in Frage kommenden Tiere auf ihre Kosten kastrieren zu lassen, andererseits ist es aber absolut nicht zu akzeptieren, die Jungtiere wie eh und je zu "entsorgen".

Die so genannte "Messi-Tierhaltung" nimmt immer mehr zu, Wohnungs- und Hausräumungen wegen Tierhaltung in unvorstellbaren Zuständen kommen immer öfter vor. Auch Hochwasseropfer fanden im letzten Jahr ihren Weg bis zu uns.
Und die Auslandstierschutz-Problematik hat mit der neuen, zurück gekehrten Grausamkeit mit erschlagen, verbrennen, vergasen der Hunde in Rumänien und vielen weiteren Ländern einen neuen Höhepunkt erreicht.

Sie sehen, verehrte Tierfreunde, die Sorgen und Nöte werden nicht weniger. Eine ganze Liste von drängenden Problemen, müsste schnellstens für unsere Tiere gelöst werden. Denken Sie an die sog. „Nutztiere“ in ihrer oft erbärmlichen Haltung, Tiere im Transport oder Tierversuche, Pelztierhaltung, Massentierhaltung und vieles anderes mehr.
Die Tiere warten also auf unsere Hilfe.
Liebe Tierfreunde, unterstützen Sie uns, damit wir diese Hilfe leisten können!

Damit Sie mit einem kleinen Betrag schnell helfen können, haben wir eine Spenden-Hotline eingerichtet. Wählen Sie die
Tierschutz-Spendenhotline 0900 - 19 11 000
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In tierschützerischer Verbundenheit 
Ihr Heinz  Krämer