Erinnern Sie sich noch an den Bericht über "Hundeleben" mit ganz anderer Bedeutung?
Die Beschlagnahmung in Lengenwang, die dann doch keine war. Die Unterbringung zur Pflege und Behandlung der Tiere, die nicht bezahlt werden wollte. Die reißenden Bestien, die nur gekrault werden wollten. Und die Stubentiger, die so vernachlässigt waren, dass es ein Teil nicht überlebte.
Heute können wir freudestrahlend berichten, dass alle Tiere, die damals in katastrophalem Zustand waren und monatelang tierärztlich ambulant, stationär und in Kliniken behandelt werden mussten, endlich ein neues Zuhause gefunden haben.
Dackel Munk heizt der Familie von Claudia Wohlgeschaffen ordentlich ein. Und wie es sich gehört, entscheidet er, wer im Haus gern gesehen ist und wer auf "sein" Sofa sitzen darf. Aber sie lieben ihn trotzdem.
Collie-Leonberger Jannik treibt sein Unwesen in Immenhofen auf dem Hof der Familie Neth, geht mit aufs Feld, liebt ausgedehnte Spaziergänge mit der Familie.
| Leonberger
Jonas hatte das schwerste Los. Seine Ohrenentzündung war am langwierigsten,
von Klinik zu Klinik, Behandlung zu Behandlung. Ein kostspieliges Unternehmen.
An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen ein Ereignis zu
erwähnen, dass uns sprachlos machte. Wir hatten wieder mal einen
Aufruf in unserem örtlichen Radiosender gestartet, als wenige Stunden
nach der Übertragung ein Auto mit französischem Kennzeichen
auf unseren Hof fuhr. Es war Familie Doll aus dem Elsass, die auf dem
Heimweg aus dem Skiurlaub waren. Sie hatten das Interview gehört
und sich spontan zu einer Spende von 300.-€ entschlossen. Wir fielen
aus allen Wolken und freuten uns riesig. Einer der wenigen Lichtblicke
in unserem tristen Alltag.
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| Heute hat auch Jonas
ein Zuhause gefunden, im hohen Norden, in einem Vorort von Berlin. Zusammen
mit einer süßen Leonbergerfreundin und mehreren Katzen sorgt
er für reges Treiben in der "Bude" von Familie Dittmar
und genießt sein Leben am hauseigenen "Hundepool"! Er hat es sich verdient!!! |
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